03 / Über mich
Vitalii Zhyliaiev
entwickeln und erforschen.
INDEPENDENT BUILDER
GITHUB / VITALII87
SINCE / 2016
Kurz gesagt
Mich interessieren Systeme, die Menschen Klarheit und Kontrolle zurückgeben.
Ich entwickle Softwarewerkzeuge und technische Experimente — von lokalen Windows-Anwendungen bis zu Konzepten für verteiltes Rechnen.
Parallel untersuche ich größere Fragen: Wie optimiert Intelligenz Entscheidungen, warum können unabhängige Systeme konvergieren und wo weichen Zufälle des Ursprungs den Grenzen der Realität?
Diese Website verbindet beide Seiten: das, was bereits funktioniert, und das, was noch geprüft werden muss.
Wie die Vision entstand · 1980—2000
Eine Zukunft, die mit Science-Fiction begann
Mein Interesse an Technologie begann in der Kindheit – mit der Science-Fiction der 1980er bis 2000er Jahre. Terminator, Aliens, Matrix, 2001: Odyssee im Weltraum, A.I. – Künstliche Intelligenz und viele andere Filme ließen mich Maschinen nicht nur als Werkzeuge sehen, sondern als potenziell eigenständige intelligente Systeme.
Besonders faszinierte mich, dass dieselbe Maschinenlogik für Menschen gut oder böse erscheinen kann – nicht wegen der Gefühle der Maschine, sondern aufgrund ihrer Ziele, Regeln und Handlungsweise.
Später erkannte ich, dass viele dieser Fragen längst in der Wissenschaft existieren – von Turing und Wieners Kybernetik bis zu heutigen Debatten über Autonomie, Alignment und Maschinenbewusstsein.
Heutige KI-Systeme betrachte ich noch nicht als vollständige Organismen künstlicher Intelligenz. Aber sie sind erste Signale: Wir stehen an der Schwelle einer neuen Ära, in der ein solches System entstehen könnte.
Bilder, die die Neugier geprägt haben








Fragen → Bauen → Forschung
Vom Beobachten zum Bauen von Systemen
Die Faszination wurde schließlich praktisch. Ich begann, eigene Systeme rund um verteiltes Rechnen, autonome Agenten und langfristiges Maschinengedächtnis zu entwickeln – nicht um Science-Fiction nachzubauen, sondern um zu prüfen, welche Teile dieser Ideen wirklich funktionieren können. Daraus entstanden Creonix, Swagri und meine Agentenexperimente.
Ich mag Ideen, die zunächst zu ambitioniert klingen – aber nur, wenn sie sich später in etwas Überprüfbares übersetzen lassen. Vorstellungskraft hilft mir, Fragen zu finden; Experimente entscheiden, welche Antworten bestehen.
Eine wiederkehrende Frage in meinen Projekten ist, ob Intelligenz überhaupt in einem einzigen Modell leben muss. Besonders interessieren mich verteilte Systeme: heterogene Agenten, Geräte und Prozesse, die sich koordinieren, lernen und schrittweise etwas bilden können, das größer ist als ihre einzelnen Teile.
Systeme in der Praxis





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